Kathodischer Schutz
Kurz definiert
Verfahren, bei dem das zu schützende Metall elektrisch zur Kathode gemacht wird und dadurch nicht mehr in Lösung geht — entweder über Opferanoden oder über eine geregelte Fremdstromanlage.
In der Praxis
Die passive Variante mit Opferanoden ist an Bord der Normalfall: einfach, wartungsarm, selbstregelnd im Rahmen ihrer Größe. Fremdstromanlagen kommen bei großen Stahlschiffen vor.
Zu viel Schutz ist ebenfalls ein Problem: Bei Aluminiumbauteilen kann übermäßiger kathodischer Schutz die Schutzschicht zerstören. Anodenmenge und -material gehören zum Aufbau geplant, nicht nachträglich erhöht.
Verwandte Begriffe
Terme resté flou ?
Notre équipe vous l'explique sur un cas concret, en règle générale le jour même.
