Erhaltungsladung
Kurz definiert
Die letzte Phase eines Ladevorgangs: eine abgesenkte Dauerspannung, die die Selbstentladung ausgleicht, ohne die Batterie weiter zu belasten.
In der Praxis
Für Bleibatterien ist sie der Normalzustand am Landstrom über Wochen. Der Wert liegt typischerweise wenige Zehntel Volt unter der Ladeschlussspannung und ist temperaturabhängig — deshalb gehört ein Temperaturfühler an die Batterie.
Bei Lithium ist dauerhafte Erhaltungsladung auf hohem Niveau eher schädlich. Viele Systeme laden deshalb auf einen Wert und schalten dann ab, statt dauerhaft zu halten.
Verwandte Begriffe
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