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Passende Lichtmaschine finden

Kurz beantwortet

Der sinnvolle Ladestrom folgt aus Kapazität mal Ladeakzeptanz der Batterie-Bank: Nassbatterie bis 25 Prozent, Gel bis 35, Standard-AGM bis 40, TPPL- und Kohleschaum-AGM bis 100. 300 Ah AGM ergeben damit rund 120 A. Der Riemen setzt die zweite Grenze — ein Einfachkeilriemen trägt bei 12 Volt etwa 100 A, bei 24 Volt nur 45 A. Ein externer Mehrstufenregler mit zwei Temperaturfühlern gehört in jedem Fall dazu.

Passende Lichtmaschine anfragen

Für rund 40 gängige Bootsmotoren kennen wir Aufnahme, Riementrieb und den nötigen Umrüstsatz — wählen Sie Ihren Motor aus, dann füllt sich das Formular von selbst. Bei allen anderen, besonders bei neueren Baureihen, fragen wir die fehlenden Angaben ab und prüfen den Fall einzeln.

Warum kein Rechner? Weil die Passung an Dingen hängt, die sich nicht abfragen lassen: Fußabstand, vorhandene Riemenscheibe, Platz im Motorraum, Lage des Kabelabgangs. Der Hersteller gibt darauf ausdrücklich keine Garantie. Wir schauen deshalb lieber einmal hin, bevor Sie bestellen.

  • Antwort in der Regel am selben Werktag
  • Wir nennen Ihnen Lichtmaschine, Regler, Umrüstsatz und Montagematerial vollständig
  • Wenn eine Hochleistungslichtmaschine nicht der richtige Weg ist, sagen wir Ihnen das auch

Ihr Motor

Ihr Vorhaben

Ihre Kontaktdaten

Zwei Fotos helfen uns am meisten: eines vom Riementrieb, eines von der vorhandenen Lichtmaschine samt Aufnahme. Daran erkennen wir Fußabstand, Riemenart und Riemenscheibe sicherer als aus jeder Beschreibung — hängen Sie sie an die Mail an, die sich beim Absenden öffnet.

Die Anfrage geht an jl@philippi-online.de. Ihre Angaben werden nicht auf dieser Website gespeichert, sondern direkt in Ihrem E-Mail-Programm zusammengestellt.

Ihre Angaben

Drei Grenzen entscheiden, und die kleinste gewinnt: die Ladeakzeptanz der Batterie-Bank, der Grenzstrom des Riemens und die Leistung, die der Motor abgeben kann. Das Ergebnis ist eine Stückliste — Maschine, Regler, Aufnahme, Riemen und Zubehör.

Ergebnis

Angaben eintragen und auf „Berechnen“ klicken. Der Rechenweg wird mit ausgegeben.

Das Ergebnis ist eine Planungsgröße, keine Abnahme. Maßgeblich sind die Datenblätter der eingesetzten Bauteile und die geltenden Normen.

Umrüstung auf Hochleistungslichtmaschinen →

Die Batterie setzt die Obergrenze

Jede Batterietechnologie nimmt nur einen bestimmten Anteil ihrer Kapazität als Ladestrom an: Nassbatterien bis 25 Prozent, Gel bis 35, Standard-AGM bis 40, TPPL- und Kohleschaum-AGM bis 100. Aus Kapazität mal Ladeakzeptanz folgt der maximal sinnvolle Lichtmaschinenstrom. Ist die Maschine kleiner, dauert das Laden länger — schaden tut es nicht. Ist sie größer, wird die Leistung schlicht nicht abgenommen.

Der Riemen entscheidet mit

Höhere Ladeleistung bedeutet höhere mechanische Leistung, und die muss der Riemen übertragen. Ein Einfachkeilriemen mit 1/2 Zoll ist bei rund 100 Ampere im 12-Volt-Netz am Ende — im 24-Volt-Netz schon bei etwa 45 Ampere, weil dieselbe Stromstärke dort die doppelte Leistung bedeutet. Darüber braucht es ein Doppelkeil- oder Rillenriemensystem, meist über einen Umrüstsatz für die Riemenscheiben. Das gehört in die Planung, nicht in die Nachbestellung.

Ohne Regler kein Ladegerät

Die Lichtmaschine allein hält nur eine feste Spannung. Erst ein externer Mehrstufenregler macht daraus eine Ladung mit Kennlinie je Batterietyp, Temperaturkompensation und passender Schlussphase. Zu jedem Reglersatz gehören zwei Temperaturfühler — einer an der Lichtmaschine, einer an der Batterie. Der an der Maschine ist der einzige Schutz davor, dass sie dauerhaft am Anschlag betrieben wird.

Was der Rechner nicht weiß

Ob eine bestimmte Maschine an Ihren Motor passt, entscheidet die Montageart — Einzelfuß oder Doppelfuß, Spindel- oder Sattelmontage. Ein Foto der eingebauten Lichtmaschine samt Befestigung und Riemenscheibe klärt diese Frage schneller als jede Beschreibung.

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