Alimentation tout-terrain
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philippi
Chargeur de batterie ACE 12/30
Balmar
Kit de poulies pour moteurs Volvo
studer
Module complémentaire de télécommande RCM 10
philippi
Chargeur de batterie ACE 12/44
Blue Sea Systems
Relais d'isolement ACR 12/24
Balmar
Alternateur 12V-120A pour moteurs Volvo
Balmar
Alternateur 12V-100A pour moteurs Yanmar
Balmar
Alternateur, série XT, 170 A, 12 V, à une seule patte 1-2"
philippi
Ensemble de câbles KS
studer
Câble de communication CAB-RJ
BullTron
Batterie au lithium SB 12V150E (EPSILON)
BullTron
Batterie au lithium SB 12V150E (EPSILON)
BullTron
Batterie au lithium SB 12V150E (EPSILON)
BullTron
Batterie au lithium SB 12V150E (EPSILON)
philippi
Affichage à distance pour chargeur F-ACE
philippi
Moniteur de batterie 2,4" BLS
Balmar
Ensemble de poulies, Yanmar
Balmar
Alternateur Série 94 Pied Simple 2
studer
Capteur de température de batterie BTS 01
studer
Répartiteur de charge RCE
Alimentation tout-terrain
Stromversorgung für Offroad- und Expeditionsfahrzeuge – alle Komponenten im Überblick
Autarkie im Fahrzeug ist eine Rechenaufgabe, keine Frage der Gerätemarke. Am Anfang steht dein Tagesverbrauch in Amperestunden: Kühlbox, Standheizung, Licht, Wasserpumpe, Laptop, Kaffeemaschine. Daraus ergibt sich die nötige nutzbare Batteriekapazität – und daraus, wie viel du pro Tag wieder nachladen musst. Für die Nachladung hast du im Fahrzeug drei Quellen: die Lichtmaschine während der Fahrt, Solar im Stand und Landstrom oder Generator, wenn beides nicht reicht. In dieser Kategorie findest du die Komponenten für alle drei Wege – Batterien, Ladegeräte, Ladebooster, Fahrzeug-Generatoren, Kombi-Wechselrichter, Ladestromverteilung sowie Solarregler. philippi entwickelt und fertigt einen Teil dieser Komponenten im eigenen Werk in Deutschland und ergänzt sie um ausgewählte Sortimentsmarken.
Batterien Die Versorgungsbatterie bestimmt, wie lange du ohne Nachladen auskommst. Entscheidend ist nicht die aufgedruckte Kapazität, sondern die nutzbare: LiFePO4-Batterien wie die SB 12V210E NOMIA von SuperB geben ihre 210 Ah voll nutzbar ab und entsprechen damit rund 500 Ah Blei-Säure – bei 23 kg Gewicht. Das ist im Fahrzeug der eigentliche Hebel, weil Zuladung und Bauraum begrenzt sind. Neben der SuperB-Reihe (NOMADA, EPSILON, NOMIA) findest du BullTron-Akkus für 12 V und 24 V, die MLI Ultra von Mastervolt und mit der LB48/105 auch eine 48-V-Batterie für größere Expeditionsaufbauten. Achte auf den zulässigen Temperaturbereich: Laden ist bei Lithium meist erst ab 0 °C erlaubt, Entladen bei der NOMIA bis –20 °C. Wer im Winter unterwegs ist, muss den Batteriekasten entsprechend platzieren oder temperieren.
Ladebooster Im Fahrzeug ist die Lichtmaschine die wichtigste Ladequelle – aber selten eine gute. Moderne Fahrzeuge regeln die Generatorspannung verbrauchsabhängig herunter, dazu kommen Spannungsspitzen im Schubbetrieb und Spannungsabfall über lange Leitungen zum Aufbau. Ein Ladebooster wie der DCB 12V macht daraus eine saubere dreistufige Ladekennlinie und lädt die Aufbaubatterie auch auf kurzen Etappen wirklich voll. Die Baureihe reicht vom DCB 12V mit 12 V Eingang und 60 A Ladestrom über den DCB 24V (12 V auf 24 V, 30 A) bis zum DCE 36V und DCE 48V – so lädst du auch ein höher gelegtes Bordnetz, ohne eine zweite Lichtmaschine einzubauen. Praktisch im Fahrzeug: Softstart entlastet den Keilriemen beim Anfahren, der Betrieb ist lüfterlos und damit staubunkritisch, der Temperaturbereich reicht von –20 °C bis +60 °C bei über 96 % Wirkungsgrad. Für Spannungsanpassung ohne Ladefunktion – etwa 24-V-Bordnetz auf 12-V-Verbraucher – gibt es die DD- und PV-Spannungswandler von alfatronix.
Batterie-Ladegeräte Für Landstrom auf dem Stellplatz oder in der Werkstatthalle fertigt philippi die ACE-Baureihe in Deutschland: ACE 12/30, ACE 12/44, ACE 12/64 und das High-Power-Gerät ACE 12/90 für 12 V sowie ACE 24/25 und ACE 24/30 für 24 V. Sie laden bis zu drei Batteriegruppen gleichzeitig – etwa Aufbau-, Starter- und eine dritte Bank –, arbeiten lüfterlos mit Kühlkörper im Gehäuseboden und akzeptieren 90–265 V AC ohne Leistungsverlust, was auf Reisen mit schwachen Netzen zählt. Sieben Ladeprogramme decken Nass-, Blei-Kalzium-, GEL-, AGM- und Lithium-Batterien ab; das ACE 12/30 ist für 120–250 Ah ausgelegt. Fernanzeigen wie F-ACE und FAL holen die Werte ins Fahrerhaus. Ergänzend im Sortiment: ChargeMaster Plus von Mastervolt, das BatteryLink BS 7607 von Blue Sea Systems und High-Power-24-V-Geräte von cristec.
Fahrzeug-Generatoren Wer viel fährt und wenig steht, holt die Energie am günstigsten aus dem Motor. Hochleistungs-Lichtmaschinen von Balmar gibt es in 12 V mit 100 A, 120 A und 170 A (XT Serie, mit Single- oder Doppelfuß) sowie in 24 V mit 70 A und 140 A. Entscheidend ist die Regelung: externe Regler wie MC 618 (12 V), MC 624 (24 V) und ARS-5 geben eine mehrstufige Kennlinie statt konstanter Spannung, der Ausgleichsregler CFII versorgt eine zweite Bank. Weil im Fahrzeug Riemenzug und Wärme die Lebensdauer bestimmen, gehören Riemenspanner (Belt Buddy), Justierarm und passende Riemenscheiben-Sets zur Planung. Von Mastervolt kommen die Alpha Pro III und die Alpha 24/150 MB. Wenn Fahrleistung und Solar nicht ausreichen, liefern die Generatoren Panda 5000i von Fischer Panda unabhängig vom Motorbetrieb Strom.
Kombi-Wechselrichter 230 V im Fahrzeug kommt entweder aus einem reinen Wechselrichter oder aus einem Kombigerät, das Wechselrichter, Ladegerät und Netzumschaltung vereint. Die Kombi-Wechselrichter XTM und XTH von Studer decken 1500 bis 3500 VA für 12- und 24-V-Bordnetze ab, laden mit bis zu 100 A und starten über Smart-Boost auch Verbraucher mit hohem Anlaufstrom, indem sie Batterieleistung und Landstrom addieren. Wo nur Wechselrichten gebraucht wird, reichen die Sinus-Geräte der AJ-Serie von AJ 275 bis AJ 2100 / AJ 2400; von Mastervolt gibt es Mass Sine und Mass Combi Ultra. Bedient und überwacht wird über RCC-02 oder RCC-03, das Zusatzmodul RCM 10 senkt den Standby-Verbrauch – im Fahrzeug ein realer Posten, weil der Ruhestrom über Tage gegen die Batteriekapazität arbeitet.
Ladestromverteilung Damit Starter- und Aufbaubatterie sich nicht gegenseitig leerziehen, trennt und verbindet die Ladestromverteilung sie automatisch. philippi fertigt dafür das Trennrelais VHR 200, die KFZ-Relais 40A und 70A, den Ladungsausgleicher BLA sowie Kabelsätze und die ACE-T-KABEL für die P-Bus-Anbindung. Von Blue Sea Systems kommen Trennrelais wie ACR 12/24, das ML 500A 12V ACR mit Handbetätigung für den Notfall, der ACR Mini und das komplette Add-A-Battery-Kit für die einfache Zweitbatterie-Nachrüstung. Der Ladestromverteiler RCE von Studer und Mac Plus von Mastervolt ergänzen das Sortiment.
Solarregler Solar ist die Quelle für lange Standzeiten – aber im Fahrzeug durch die Dachfläche begrenzt. Der MPPT-Solarladeregler VT von Studer holt aus vorhandenen Modulen das Maximum und ist als VT 40, VT 65 und VT 80 mit 40, 65 und 80 A Ladestrom für 12-, 24- und 48-V-Batterien erhältlich, bei Schutzart IP 54 und unter 1 W Rückstrom im Nachtmodus. Der Solar ChargeMaster von Mastervolt ist die Alternative. Wie viel du wirklich erntest und verbrauchst, zeigt ein Batterie-Monitor wie der BLS von philippi – ohne Messung bleibt jede Autarkie-Rechnung eine Schätzung.
Du bist dir nicht sicher, wie Verbrauch, Batteriekapazität und Ladequellen in deinem Fahrzeug zusammenpassen? Unser Team berät dich persönlich – von der ersten Verbrauchsrechnung bis zur fertigen Anlage.
FAQ
Brauche ich einen Ladebooster? In den meisten neueren Fahrzeugen ja. Sobald die Lichtmaschine verbrauchsabhängig geregelt ist, sinkt die Ladespannung nach kurzer Zeit ab, und die Aufbaubatterie wird über ein einfaches Trennrelais nie voll. Ein Ladebooster wie der DCB 12V erzeugt daraus eine eigene dreistufige Ladekennlinie und gleicht zusätzlich den Spannungsabfall langer Leitungen zum Aufbau aus.
Wie groß muss meine Aufbaubatterie sein? Rechne zuerst den Tagesverbrauch aller Verbraucher in Amperestunden zusammen und multipliziere ihn mit den Tagen, die du ohne Nachladen überbrücken willst. Bei LiFePO4 rechnest du mit der voll nutzbaren Kapazität – die SB 12V210E NOMIA etwa mit 210 Ah, was rund 500 Ah Blei-Säure entspricht. Bei Blei-Batterien musst du dagegen einen erheblichen Kapazitätsanteil als Reserve stehen lassen.
Reicht Solar allein für Autarkie im Fahrzeug? Meist nicht. Die nutzbare Dachfläche ist begrenzt, und der Ertrag schwankt stark mit Jahreszeit, Standort und Verschattung. Solar deckt gut die Grundlast im Stand, während Fahrstrom über einen Ladebooster die Hauptmenge nachlädt; ein Landstromladegerät oder ein Generator wie der Panda 5000i bleibt die Rückfallebene.
Lithium oder Blei im Expeditionsfahrzeug? Lithium bringt pro Kilogramm und pro Liter Bauraum deutlich mehr nutzbare Kapazität, was bei begrenzter Zuladung entscheidend ist. Der Preis dafür ist die Temperaturgrenze: Laden ist bei LiFePO4 typischerweise erst über 0 °C zulässig. Wer im Winter fährt, muss den Batterieort entsprechend wählen oder temperieren.
Funktionieren die Geräte in 12-V- und 24-V-Fahrzeugen? Ja. Die ACE-Ladegeräte gibt es für 12 V und 24 V, die Kombi-Wechselrichter XTM und XTH ebenso, und der Solarladeregler VT ist für 12, 24 und 48 V konfigurierbar. Für Fahrzeuge mit 24-V-Bordnetz und 12-V-Verbrauchern stehen zusätzlich Spannungswandler bereit.
Wie überwache ich die Anlage im Betrieb? Über einen Batterie-Monitor wie den BLS, der Spannung, Strom und Ladezustand anzeigt. Ladegeräte und Ladebooster von philippi lassen sich über den P-Bus und die ACE-T-Kabel in eine gemeinsame Systemüberwachung einbinden, Studer-Geräte über die Fernbedienungen RCC-02 und RCC-03.
